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HDMI Displays

HDMI-Displays sind IPS-TFT-Module mit einer integrierten HDMI-Schnittstellenplatine, die als standardmäßige Plug-and-Play-Systemmonitore funktionieren. Keine Treiber, keine Konfiguration, keine Embedded-Entwicklung – darum geht es.

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Was sind HDMI-Displays?

HDMI-Displays sind keine intelligenten Module. Sie führen keine Anwendungslogik aus und erzeugen keine Grafiken – sie zeigen genau das an, was das externe Gerät sendet. Nach dem Anschluss erkennt das System sie als Standardmonitore in Windows, Linux, macOS und den meisten SBC-Plattformen.

Das Verbindungsmodell ist einfach. HDMI übernimmt Video, USB-C übernimmt Touch, und die Stromversorgung erfolgt separat. Bei USB-C-Displays läuft alles über ein einziges Kabel, während HDMI drei Verbindungen verwendet, aber mit einem breiteren Gerätespektrum kompatibel ist.

Im Vergleich zu STM32- und EVE-Displays ist der Unterschied architektonischer Natur. HDMI benötigt eine externe Videoquelle und nutzt deren Grafikressourcen. STM32 und EVE erzeugen das Interface intern und führen ihre eigene Anwendungslogik aus. Im Vergleich zu HB-IPS-Panels verwenden HDMI-Displays dasselbe Panel, fügen jedoch eine Schnittstellenplatine hinzu (die Display-Parameter bleiben gleich).

Merkmale von HDMI-Displays

Alle HDMI-Displays basieren auf IPS-TFT-LCD-Panels mit vollen Betrachtungswinkeln und hoher Helligkeit, typischerweise von 800 bis 1000 cd/m². Insgesamt sind 23 Varianten in fünf Größen erhältlich: 5"-Module mit 800×480-px-Auflösung, 7" mit 1024×600 px, 10,1" und 12,1" jeweils mit 1280×800 px sowie ein 15,6"-Full-HD-Modell mit 1920×1080 px.

Mechanische und optische Optionen umfassen Luft- oder optisches Bonding, Rahmenkonstruktion oder rahmenlose Bauweise sowie zwei Integrationsansätze: uxTouch und aTouch.

Touch-Versionen verwenden industrielle PCAP-Technologie mit bis zu 10 Touch-Punkten. Der Touch-Controller läuft über USB-C und wird direkt vom Betriebssystem verwaltet. Panels können mit Handschuhen bedient werden, tolerieren Wasser auf der Oberfläche und unterstützen dickeres Deckglas. Die Helligkeit kann über PWM gesteuert werden. Die Platine ist für Erweiterungen wie Lichtsensoren oder UART vorbereitet, je nach Konfiguration. Der Betriebsbereich liegt bei -20 °C bis +70 °C.

Einsatzbereiche von HDMI-Displays

HDMI-Displays werden dort eingesetzt, wo sofort ein funktionierender Bildschirm benötigt wird, ohne ein Display-Subsystem aufzubauen. Raspberry-Pi- und SBC-Projekte sind die direktesten Anwendungsfälle. Das Display funktioniert als Monitor und ist innerhalb von Sekunden einsatzbereit, was es für Prototyping- und Entwicklungsumgebungen geeignet macht.

Im Bereich Digital Signage und Informationssysteme werden 10,1"- bis 15,6"-Modelle mit Mediaplayern oder PCs eingesetzt. In industriellen Umgebungen fungieren HDMI-Displays als Sekundärmonitore. Bedienerpanels, Diagnoseansichten oder Prozessvisualisierungen können einem bestehenden System hinzugefügt werden, ohne Änderungen an der Hauptanwendung vorzunehmen. POS-Systeme, Kioske und EV-Ladestationen verwenden Touch-Versionen, die an externe Recheneinheiten angeschlossen sind.

Das Muster ist konsistent. Das Display ist kein Teil der Embedded-Architektur. Es ist ein Endpunkt für Visualisierung und Eingabe.

Riverdi HDMI-Display-Hersteller

Riverdi fertigt HDMI-Displays in Europa auf Basis industrieller Hochhelligkeits-IPS-Panels. Einfachheit der Integration ist entscheidend. Und anders als bei Consumer-Monitoren funktionieren diese Displays weiterhin mit Handschuhen, bei Hitze und mit Wasser auf der Oberfläche. Es wird PCAP-Touch mit bis zu 10 Touch-Punkten eingesetzt.

Standardmodule sind ohne Mindestbestellmenge erhältlich, was das Prototyping unterstützt. Wie Kamil Kozłowski, Board Member & Technical Advisor bei Riverdi, anmerkt, sind HDMI-Displays ein guter Einstiegspunkt, um sich mit dem Markenstandard vertraut zu machen. Sie können direkt an einen Computer angeschlossen werden, um Bildqualität, Touch-Leistung und Verarbeitungsqualität zu prüfen, bevor ein Riverdi-Display für komplexere Lösungen ausgewählt wird.

Das Unternehmen bietet technischen Support und Anpassungsoptionen. Es bietet auch umgebungsgerechte Lösungen an, einschließlich optischem Bonding für Anwendungen, die Staub, Feuchtigkeit und anspruchsvollen Bedingungen ausgesetzt sind. Komponenten werden für langfristige Verfügbarkeit ausgewählt, was bei Projekten mit langen Lebenszyklen wichtig ist.